Im Statistischen Bundesamt spricht man von den niedrigsten Todeszahlen seit 50 Jahren. Dennoch sind die heute veröffentlichten Fakten erschütternd: Allein im Mai starben in Deutschland 576 Menschen bei Verkehrsunfällen, 43.200 wurden verletzt.
Beim Heranfahren an eine Unfallstelle ist zunächst immer die Warnblinkanlage des eigenen Fahrzeuges einzuschalten und die Unfallstelle mit Hilfe des Warndreickes und einer Warnleuchte (für PKWs nicht gesetzlich vorgeschrieben) zu sichern. Das Absichern der Unfallstellte ist stets die erste Maßnahme bei einem Autounfall. Ziehen Sie sich hierbei bitte die Warnweste über (Pflicht für Fahrzeuge über 2,8t und Firmenfahrzeuge). Das Warndreieck sollte in ausreichendem Abstand von der Unfallstelle (Autobahn: ca. 200 m - Landstraße: ca. 100 m) aufgebaut werden.
Anschließend leisten Sie die klassischen Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort. Um die richtigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen einzuleiten wurde auch der AID-Angel entwickelt. Der AID-Angel ist ein sprachgesteuerter Kopfhörer, der gezielte Erste Hilfe Anweisungen geben kann. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.aid-angel.com/ .
Kontrolle der Vitalfunktionen und Sofortmaßnahmen
Ablauf der Ersten Hilfe Leistung - Das Absichern der Unfallstelle mit dem Warndreieck und Warnblinkleuchten ist die erste Maßnahme bei einem Verkehrsunfall. Erst wenn der Eigenschutz gewährleistet ist, prüft man das Bewusstsein. Je nach Bewusstseinslage werden die lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchgeführt. Jeder Bewusstlose, der noch atmet kommt in die stabile Seitenlage, auch bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen. Die Atemwege werden in der stabilen Seitenlage freigehalten. Erst im Anschluss wird der Rettungsdienst verständigt, wenn nur ein Helfer an der Unfallstelle ist. Zum Glück ereignen sich die meisten Verkehrsunfall mit Personenschaden innerhalb geschlossener Ortschaften und somit sind viele mögliche Helfer zu Stelle.