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Schockviedeos in Wolfsburger Fahrschulen 2012



Quelle: http://www.erste-hilfe-wolfsburg.de/aktuelles/presse/presse.html

Schock-Video rüttelt Fahrschüler auf


Wolfsburg Die Polizei startet ein Projekt zur Unfallprävention. Am Dienstag bekamen die ersten Fahrschüler teils drastische Foto- und Videoaufnahmen zu sehen. (von Stephanie Knostmann) Quelle: Wolfsburger Nachrichten, 27.03.2012

Ein Kind spielt Fußball im Garten. Ein Mann schießt auf dem Fußballplatz ein Tor. Er begießt das Tor mit Freunden, steigt in sein Auto. Kurz darauf fliegt der Wagen durch den Gartenzaun. Das spielende Kind ist tot, das Leben des Mannes zerstört.
Diesen Film und viele Fotos von Unfällen junger Autofahrer in Wolfsburg und im Landkreis Helmstedt zeigten Jens Wiese und Fabian Matschewski am Dienstagabend in der Fahrschule Holtmann. Obwohl es in dem kleinen Raum brütend heiß war, schien eine Fahrschülerin zu frösteln, als sie auf das Foto eines komplett verdrehten VW Golf blickte, in dem ein 18-Jähriger in diesem Jahr an einem Baum sein Leben verlor.
Sehr emotional reagierten die Zuhörer auf einen Fernsehbeitrag über den schweren Verkehrsunfall mit vier Todesopfern in der Röntgenstraße. Wie hätte er verhindert werden können?, wollten die Polizisten von den Fahrschülern wissen. „Natürlich durch Anpassung der Geschwindigkeit“, sagte der 21-jährige Christopher Kirschlager.
Fabian Matschewski und Jens Wiese sensibilisierte die Fahrschüler auch dafür, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene aufgrund ihrer Begeisterung für Musik, Partys und Auto-Tuning im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Was sie sicherlich kaum vermutet hätten: Auch Sport kann ein Risiko darstellen – nämlich dann, wenn der Fahrer hinterher sehr müde oder euphorisiert ist.
Doch sollten die Teilnehmer die Fahrschule nicht ängstlich verlassen. Am Ende des Informationsabends begannen sie, Strategien zur Vermeidung schwerer Unfälle zu finden. Vor Partys einen Fahrer bestimmen, der nüchtern bleibt, oder gleich den Bus oder ein Taxi nehmen – den Fahrschülern fiel einiges ein.
Mit den aufrüttelnden Info-Abenden in Fahrschulen greift die Polizei Wolfsburg als erste Dienststelle in der Region ein Pilotprojekt der Polizeiinspektion Verden-Osterholz auf. „Das Projekt läuft seit zwei Jahren mit großem Erfolg“, sagt der Pressesprecher der Inspektion Jürgen Menzel. „Inzwischen ist es so erfolgreich, dass es niedersachsenweit eingeführt wird.“

Verkehrsunfallstatistik 2011 Wolfsburg

Abbildung: Quelle: Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt - Besonders junge Fahrer (Altersgruppe 18 - 24 Jahre) sind häufig in schwere Verkehrsunfälle in Wolfsburg verwickelt. Aus diesem Grund besuchen Polizeibeamte der Stadt Wolfsburg Fahrschulen in Wolfsburg um Führerscheinbewerber für dieses Thema zu sensibilisieren und Maßnahmen zur Unfallprävention zu erarbeiten. Großen Erfolg hatte diese Projekt bereits in der Polizeiinspektion Verden-Osterholz.

Wolfsburger 2011 - Verkehrsunfallbilanz

Ein eher ruhiges Jahr sei es gewesen für die Vorsfelder Polizei, blickt Stationsleiter Reinhard Küter auf das Unfallgeschehen 2011 zurück.
Noch gibt es zwar keine offiziellen Zahlen, dennoch hat Küter aber auch schlechte Nachrichten. "Es gibt einen schlimmen Trend zu immer mehr Alkoholunfällen. Das ist unschön. Wir werden da die Kontrollen auf jeden Fall verstärken", kündigt Küter an. Als zweite Hauptunfallursache hat der Stationsleiter überhöhte Geschwindigkeit ausgemacht. Auch hier helfe nur appellieren, aufklären und kontrollieren. "Viele lernen das nur, wenn sie für ihre Fehler bezahlen müssen. Das geht nur über den Geldbeutel oder das Punktekonto."
Glücklicherweise habe es 2011 keinen Verkehrstoten im Zuständigkeitsgebiet der Vorsfelder Polizei gegeben, dafür aber viele Unfälle mit Schwerverletzten – darunter vor allem Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer. "Die haben eben keine Knautschzone wie die Fahrzeuge", sagte Küter.
Im April zum Beispiel wurde auf der L 322 in Nordsteimke ein Fußgänger angefahren und schwer verletzt, als er bei Dunkelheit die Fahrbahn überqueren wollte. Im Mai gab es gleich mehrere Unfälle mit Schwerverletzten. An der Kreuzung Dieselstraße/Alter Kirchweg in Reislingen wurde eine Radfahrerin von einem Autofahrer übersehen und angefahren, in Neuhaus landete ein junger Fahrer mit seinem Wagen kopfüber in einer Garagenauffahrt. Zuvor hatte er einen Vorgarten, eine Treppe und ein Geländer umgefahren. "Hier war Alkohol die Unfallursache", sagt Küter. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Zudem war im Mai ein Rollerfahrer auf der Brechtorfer Straße zu schnell und ohen Führerschein unterwegs. Er geriet auf den Grünstreifen, nahm zwei Schilder mit.
Ein ungewöhnlicher Unfall geschah im September in der Sudammsbreite. Ein Müllwerker wurde angefahren und schwer verletzt, als er mit einer Mülltonne hinter dem Müllwagen auf die Straße trat. Der jüngste schwere Unfall ereignete sich am 10. Dezember zwischen Wendschott und Brechtorf. der Wagen überschlug sich und landete im Graben, der Fahrer wurde schwer verletzt. Er war laut Küter zu schnell, ohne Führerschein und alkoholisiert unterwegs gewesen.
Als Unfallschwerpunkte hat Vorsfeldes Polizeichef drei Stellen ausgemacht: Ein etwa 800 Meter langes Stück der Meinstraße zwischen "An der Meine" und "Mühlenweg". Dort komme es vor allem zu Unfällen beim Anfahren vom Straßenrand oder vom Ausfahren aus Einfahrten. Kritisch seien auch die Ecken B 188/ Neuhäuser Straße sowie Helmstedter Straße/Heinrich-Jasper-Straße. "Und wir beobachten einen neuen Trend zu mehr Unfällen an der Kreuzung L 647, also der ehemaligen B 188, und der Marie-Curie-Allee", sagt Küter. Dort komme es zu kuriosen Unfällen, da die Fahrer das Ende der Straße übersähen. "Die Fahrer sind vor allem im Dunkeln zu schnell, und die Ampel blinkt dann nur noch Gelb. Da landen manche schonmal im Graben oder in den Kleingärten", sagt Küter.

Anzahl der Vekehrstoten in Wolfsburg gestiegen

Ein 19-jähriger Mann ist in der Nacht zum Mittwoch nach einem schweren Unfall in Hattorf gestorben. Es war der sechste tödliche Unfall in diesem Jahr.
Der Mann aus Lehre prallte am Mittwochabend mit seinem Audi gegen einen Baum. Er erlag wenig später im Klinikum Wolfsburg seinen schweren Verletzungen. Der 18 Jahre alte Beifahrer wurde schwer verletzt in eine Braunschweiger Klinik gebracht.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dazu stellten die Beamten den vollkommen zerstörten Audi sicher. Bislang ist unklar, warum der Wagen von der Krugstraße abkam. Zeugen beobachteten, dass das Heck in einer Rechtskurve ausbrach. Der Wagen drehte sich, prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum und blieb im Graben liegen. Nach Polizeiangaben regnete es, als sich der Unfall ereignete.
Im Vorjahreszeitraum kamen zwei Menschen auf Wolfsburgs Straßen ums Leben. Auch im kompletten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt hat sich die Zahl der Opfer verdreifacht, von drei im Jahr 2010 auf aktuell neun. Die Zahl aller Unfälle stieg hingegen nur leicht.

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Herzinfarkt - Risikotest

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Jeder Dritte Patient im Krankenhaus ist ein Notfal



39 % der Einweisungen ins Krankenhaus sind Notfälle

Wiesbaden, 21. Februar 2012

Jeder dritte Patient ist 2010 als Notfall ins Krankenhaus gekommen. 39 Prozent aller Krankenhauspatienten in Deutschland wurden im Jahr 2010 als Notfall eingewiesen (6,8 Millionen). Das meldet das Statistische Bundesamt.
Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,3 Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,7 Millionen).
Am häufigsten wurden Notfallpatientinnen und -patienten wegen Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Hirninfarkt die häufigste Diagnose, bei den Verletzungen und Vergiftungen wurde die Schädel-/Hirnverletzung (intrakranielle Verletzung) am häufigsten diagnostiziert